Ein gezuckerter Rand, eine Basis aus warmem Brandy und Orange, obendrauf kalte Perlen. Der erste Schluck ist an der Lippe süß, dann trocken und würzig auf der Zunge.
3,7Redaktionswertung
Geschmack3,8
Balance3,7
Einfachheit3,8
Beliebtheit8
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Garnitur: Zuckerrand und Zitronenzeste · Eis: Ohne Eis serviert
Zubereitung
Den Rand einer gekühlten Flöte oder Coupette mit einer Zitronenspalte einreiben und in Zucker tauchen.
Brandy, Curaçao und Bitters im Rührglas mit Eis 15 Sekunden rühren.
In das vorbereitete Glas abseihen.
Langsam mit gekühltem Champagner auffüllen.
Mit einer dünnen Zitronenzeste garnieren.
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Zubereitung im Video
Chicago Cocktail
Geschmack
Trocken und lebhaft, mit warmem Brandy, einem Hauch Orange und Würze sowie Süße vom Zuckerrand. Mittelstark.
Geschichte und Herkunft
Der Chicago Cocktail ist ein alter Brandy-Drink, der in mehreren klassischen Barbüchern steht, darunter Harry Craddocks Savoy Cocktail Book von 1930. Die Idee ist schlicht: Brandy, gewürzt mit Curaçao und aromatischen Bitters, in einem Glas mit Zuckerrand. Manche Fassungen belassen es dabei, andere füllen mit Champagner auf, so wie hier.
Trotz des Namens verbindet ihn nichts nachweislich mit der Stadt Chicago, und sein Erfinder ist unbekannt. Er gehört zur Familie der prickelnden Brandy-Drinks, zu der auch der Champagner-Cocktail und der Brandy Crusta zählen, mit dem er den Zuckerrand teilt. Ein einfacher Aperitif für alle, die den French 75 mögen, aber die Wärme von Brandy lieber haben als Gin und Zitrone.
Tipps vom Barkeeper
Nur die Außenseite des Randes zuckern, dann bleibt der Drink trocken.
Ein VS oder VSOP Cognac passt ideal, sehr holzbetonte Brände überdecken den Wein.
Den Champagner erst im letzten Moment eingießen, damit er lebendig perlt.