Highballs und Longdrinks · Wodka

Caesar

Ein Rand aus Selleriesalz, eiskalter Tomaten-Muschelsaft mit pfeffriger Schärfe und eine knackige Selleriestange zum Umrühren. Frischer und etwas leichter als eine Bloody Mary, mit feiner, salziger Tiefe von der Muschel.

4,2Redaktionswertung
Geschmack4,3
Balance4,2
Einfachheit3,6
Beliebtheit55
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  • GlasHighballglas
  • TechnikIm Glas gebaut
  • SchwierigkeitEinfach
  • Zeit4 Min.
  • StärkeLeicht (ca. 8 % vol)
  • HerkunftKanada, 1960s
Zum Rezept ↓
Caesar Cocktail

Zutaten

1

Garnitur: Selleriestange, Limettenspalte, Selleriesalzrand · Eis: Eiswürfel

Zubereitung

  1. Mit der Limettenspalte über den Rand eines Highball-Glases fahren und in Selleriesalz tauchen.
  2. Das Glas mit Eis füllen.
  3. Wodka, Worcestershire-Sauce und Chilisauce hineingeben.
  4. Mit Clamato auffüllen und behutsam umrühren.
  5. Mit Selleriestange und Limettenspalte garnieren.

Zubereitung im Video

Caesar

Geschmack

Herzhaft, salzig und scharf mit leichter Meeresnote. Erfrischend und eher leicht.

Geschichte und Herkunft

Den Caesar erfand 1969 Walter Chell, Barkeeper im Calgary Inn in Alberta, zur Eröffnung des italienischen Restaurants im Hotel. Als Vorbild diente ihm angeblich Spaghetti alle vongole, also Pasta mit Venusmuscheln und Tomate. Er zerdrückte Muscheln und mischte sie in Tomatensaft, um diese Aromen ins Glas zu bringen.

Der Drink verbreitete sich schnell in ganz Kanada, begünstigt durch den fertigen Clamato-Saft, und wurde zum festen Bestandteil von Brunch und Terrasse. Er wird dort in riesigen Mengen getrunken und gilt weithin als Nationalcocktail. Außerhalb Kanadas ist er erstaunlich unbekannt und wird oft mit der Bloody Mary verwechselt, der die Muschelnote fehlt.

Tipps vom Barkeeper

  • Nur die Außenseite des Randes salzen, damit nichts in den Drink fällt.
  • Etwas schwarzer Pfeffer und ein wenig Meerrettich bringen mehr Tiefe.
  • Clamato gut kühlen, dann schmilzt weniger Eis und der Drink verwässert nicht.

Varianten

Virgin Caesar
Ohne Wodka: ein herzhafter, alkoholfreier Brunch-Drink.
Gin Caesar
Gin statt Wodka für eine kräutrige Note.

Häufige Fragen

Was unterscheidet Caesar und Bloody Mary?

Der Caesar wird mit Clamato gemacht, einem Tomatensaft mit Muschelbrühe, und meist mit Selleriesalzrand serviert. Die Bloody Mary nimmt reinen Tomatensaft.

Wer hat den Caesar erfunden?

Walter Chell, 1969 im Calgary Inn in Calgary, Alberta.

Geht es ohne Clamato?

Tomatensaft mit etwas Muschelsaft oder Muschelfond mischen. Ganz ohne Muschel ist es im Grunde eine Bloody Mary.

Der passende Sound

Kanadischer Rock und Folk

Ein würziger Brunchklassiker mit kanadischem Herz.

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