Ausgangspunkt ist ein klassischer Martini im Verhältnis zwei zu eins, dazu gerade so viel Maraschino, dass eine blumige Kirschkernnote entsteht, und ein Spritzer Bitters für Würze. Der Drink bleibt trocken und klar, hat aber mehr zu erzählen als ein einfacher Martini. Sehr kalt im Stielglas servieren.
3,8Redaktionswertung
Geschmack3,9
Balance3,8
Einfachheit4,3
Beliebtheit10
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Gin, trockenen Wermut, Maraschino und Bitters in ein Rührglas mit Eis geben.
25 bis 30 Sekunden rühren.
In das vorgekühlte Glas abseihen.
Eine Zitronenzeste über dem Drink ausdrücken und als Garnitur hineingeben.
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Zubereitung im Video
Boomerang
Geschmack
Trocken und aromatisch, mit Wacholder, kräuterigem Wermut und einem blumigen Hauch von Mandel und Kirsche. Kräftig, klar und sauber.
Geschichte und Herkunft
Im Lauf des letzten Jahrhunderts trugen mehrere ganz verschiedene Drinks den Namen Boomerang, und für diese Version mit Gin, Wermut und Maraschino sind weder Erfinder noch Datum belegt. Sie gehört zur großen Familie der Martini-Varianten der klassischen Ära, bei denen kleine Mengen Likör oder Bitters einer trockenen Gin-Wermut-Basis eigenen Charakter geben.
In der heutigen Barszene hat das Wort eine zweite Bedeutung: Ein "Boomerang" ist ein Cocktail, der in einer Bar gemixt, verschlossen und als freundlicher Gruß an die Kollegen einer anderen Bar geschickt wird. Mit diesem Rezept hat der Brauch nichts zu tun, er hält den Namen aber im Barjargon lebendig.
Tipps vom Barkeeper
Den Maraschino genau abmessen: 5 ml reichen, mehr dominiert schnell.
Frischen Wermut verwenden: Nach dem Öffnen im Kühlschrank lagern und innerhalb weniger Wochen aufbrauchen.
Ein Gin mit frischen Zitrusnoten passt besser zum Maraschino als ein schwerer, würziger.