Statt der sirupsüßen roten Schicht aus Grenadine sinkt hier ein Schuss Aperol durch den Orangensaft und hinterlässt einen leuchtenden Verlauf von Bernstein zu Orange. Das schmeckt frischer und erwachsener als der Original-Sunrise.
3,7Redaktionswertung
Geschmack3,8
Balance3,7
Einfachheit4,7
Beliebtheit20
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Tequila und Orangensaft hineingießen und kurz umrühren.
Den Aperol langsam über den Rücken eines Barlöffels gießen, damit er absinkt und einen Verlauf bildet.
Nicht mehr umrühren und mit einer Orangenscheibe garnieren.
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Zubereitung im Video
Aperol Sunrise
Geschmack
Saftige Orange und Agave mit sanfter Rhabarberbitterkeit vom Aperol. Leicht, fruchtig und weniger süß als ein klassischer Tequila Sunrise.
Geschichte und Herkunft
Der Aperol Sunrise ist ein moderner Twist auf den Tequila Sunrise, den Highball aus Tequila, Orangensaft und Grenadine, der in den 1970er-Jahren berühmt wurde. Er ersetzt einfach die süße Grenadine durch Aperol, den bittersüßen Orangen-Aperitif, der 1919 erstmals in Padua hergestellt wurde.
Einen belegten Erfinder oder ein Datum gibt es für diese Kombination nicht. Sie gehört zu einer Welle von Twists aus Bars und Hausbars, die entstanden, als Aperol durch den Aperol Spritz in den 2000er- und 2010er-Jahren international populär wurde. Die Idee ist einfach: Tequila und Orange bleiben, aber die bitteren Kräuternoten des Aperol ersetzen reinen Zucker, und der Drink wird trockener und ausgewogener.
Tipps vom Barkeeper
Aperol ist weniger dicht als Grenadine und bildet keine scharfe Schicht. Gieß ihn sehr langsam ein, dann wird der Verlauf am schönsten.
Ein Spritzer Limettensaft (10 ml) bringt Frische, wenn die Orangen sehr süß sind.
Einen Tequila Blanco aus 100 % Agave nehmen, für klares, pfeffriges Agavenaroma.